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Von Werbung, Büchern und Hinterteilen

Von Werbung, Büchern und Hinterteilen

Als Kreativagentur haben wir es uns zur Herzensaufgabe gemacht, unsere Kunden mit innovativen Ideen zu begeistern. Dabei dient die Markenentwicklung als differenzierender Prolog, der die individuellen Merkmale des Unternehmens herausarbeitet, das Design fungiert als Hauptteil, in dem visuelle und textliche Aspekte überzeugen und die Kampagne bildet den abschließenden Epilog, durch den das geschaffene Werk die Erläuterung und Aufmerksamkeit erhält, die es verdient. Des Pudels Kern hinsichtlich der Verbindung von Werbung und Literatur besteht also nicht nur in der Wortakrobatik. Gute Werbung hat schließlich viele Seiten, die es zu wälzen gibt, but(t): I like big books and I cannot lie!

WIR KOMMEN, SEHEN UND SIEGEN

Im Bestfall ernten wir für unsere Arbeit Applaus und stehende Ovationen. Eher suboptimal hingegen sind entgleiste Gesichter, Buhrufe sowie Tomaten und Eier als Zeichen der absoluten Ablehnung. Aber da wir ernten, was wir säen, blieben uns fliegende Lebensmittel bisher erspart – toi toi toi!
„Toi toi toi“ hieß es auch am 15. Juni bei unseren lieben Nachbarn vom Wolfgang Borchert Theater, die nicht nur die lokale Presse und Blogger, sondern auch unsereins zum Mediacall einer neuen, spektakulären Inszenierung einluden. Eine Wasserbühne, Theater, Hafenromantik. Klingt das wie Ein Sommernachtstraum oder eher nach Viel Lärm um nichts? Weder noch. William Shakespeares Der Sturm hielt Einzug ins Hafenbecken und so wiegen sich noch bis zum 15.7.2018 und nach einer kleinen, kreativen Pause nochmal vom 21.8.-16.9.2018 die Bretter, die die Welt bedeuten, an der münsterschen Dirty Side – und damit genau vor unserer Tür.

VON DER MUSE GEKÜSST

Wenn im Land der Dichter und Denker der Sommer Einzug gehalten hat, bedeutet das bei Team Wandres zwar selten erhitzte Gemüter, aber häufig erhitzte Raumtemperaturen. Der einstige Sommernachtstraum läuft Gefahr schnell zum Sommerloch zu mutieren, wenn die kreativen Köpfe bei gefühlten 40 Grad auf Hochtouren laufen. Doch wir haben das Bewahren eines kühlen Kopfes auch in Situationen, die sich scharf an der Grenze befinden, professionalisiert. Oft reicht ein sehnsüchtiger Blick aus dem Fenster des Dachgeschosses des Flechtheimspeichers hinunter auf das Hafenbecken aus, um die rauchenden Rattermaschinen zu akklimatisieren. Wenn der Blick dann nicht nur durch eine atemberaubende Aussicht betört, sondern auch durch das Mäuschenspielen bei den Proben zur Inszenierung von Shakespeares Der Sturm, können sowohl Sonne als auch Inspiration getankt werden. Und ein bisschen Ablenkung schadet ja bekanntlich auch nicht.

Ende gut, alles gut!