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Scharf an der Grenze
zum Shutdown.

Scharf an der Grenze<br> zum Shutdown.

Aber bitte keine Quarantäne für Kreativität!

Scharf an der Grenze: Das ist unser Bekenntnis zu kreativer Kommunikation mit dem Ziel, Aufmerksamkeit zu erzeugen – für Eure Marke, Eure Produkte, Euer Recruiting. So unsere Mission … unter normalen Bedingungen. Doch aktuell heißt es: Zur Corona (-Hölle) mit Marketing, Marke und Missionen!?

Weil wir Kreative sind und uns vermutlich bald im neudeutschen Home Office austoben, reden wir heute mal über Kreativität pro domo. Was kann sie, was muss sie vielleicht auch in dieser Krisenzeit leisten

Direkte Kundenkontakte sind wie Flüge gecancelt. Das ist gut und richtig so. Aber gleich mit der gesamten Kreativität und Kunden-Kommunikation in Quarantäne? Warum Kundenbindung auf Eis legen, für die man so viel Investment getätigt hat? Kundenbindungen sind fragil, jeder Marketer weiß das. Dieses Kapital ist also schnell verspielt … Wie kann man jetzt Kundenbindung halten und womöglich sogar nachhaltiger neugestalten?

Erste Pflicht: Kunden informieren!

Informationsdefizite erleben Kunden aktuell auf allen Kanälen, verhungern an Telefonhotlines, fühlen sich allein gelassen … Je nach Angebot und Zielgruppe ist Information existenziell. Zum Beispiel die Antwort auf die Frage: „Wann kann ich mit meinem Medikament rechnen?“
Als Unternehmen könnt Ihr mit einem Statement zur Lage, mit einem Zwischenruf reagieren, eine Chat-Box, ein FAQ einrichten und so auf individuelle Fragen eingehen. Diese Tools haben unter Umständen auch über die Krise hinaus Bestand. Das Signal ist in jedem Fall: „Wir kümmern uns um Sie!“
Selbst wenn es nur das klare Bekenntnis ist: „Aktuell sind wir an der Kapazitätsgrenze“: Das ist ehrlich und spricht für sich. Wendet euch an eure Kunden, reagiert nicht nur, denkt proaktiv! Das ist in jedem Fall besser, als auf Fragen von Kunden nicht zu reagieren.

Jetzt die richtigen Botschaften senden!

Was brauchen die Menschen jetzt? Was möchten sie hören oder nicht?

Sind die Versprechen von Marken und Produkten so dünn, dass sie sich aktuell in Luft aufzulösen scheinen? Oder sich nur noch falsch anfühlen können? Manche ja. Die Algorithmen, die mich beim Lesen belästigen, haben’s noch nicht gerafft, sprechen in vielen digitalen Anzeigen noch mit einem „Verbraucher-Ich“, welches ich gestern gewesen sein mag. Werbung für Fitness ist okay, aber mit Blick ins Studio, das schon geschlossen ist? Wir packen uns da auch an unserer eigenen Nase – “Nahverkehr für 1 Euro“. Ja, auch diesen haben die Ereignisse abgehängt.

Auf den Werbebühnen werden deutschlandweit Spendings verspielt, während die realen Bühnen Geisterstätten sind und Künstler ins Überlebenstraining gehen.
Projekte, Kampagnen zu stoppen, das ist volkswirtschaftlich nicht unbedingt die richtige Alternative. Es wäre eher zu fragen: Wie können wir Budgets gezielt für eine Krisen-Kommunikation umnutzen bzw. für situationsgerechte Maßnahmen verfügbar machen? Sprecht gerne mit uns!

Die Krise ist global, Bedürfnisse sind lokal.

Wie lässt sich lokale Infrastruktur neu und kooperativ bespielen, so dass denjenigen, die es jetzt schwer haben, gezielt geholfen werden kann?
Mit den Augen der Bedürftigkeit sehen und nicht nur mit den Augen des Ich-Bedürfnisses: Das ist Gebot der Stunde. Kreative Menschen zusammenbringen und nicht nur Angst in Krisenstäben ausschwitzen.

Köpfe lüften, querdenken. Wie kann Hilfe aussehen? Es gibt diese Energie in der Stadt. Wir suchen, wir finden, wir haben Ideen und bringen zusammen.

Eine Frage, die uns umtreibt: Wie kann eine Versorgung älterer Menschen und von Menschen, die bereits in Quarantäne sind, aussehen? Es gibt lokale potente Player in der Nahrungsmittel-Branche in der Logistik, im Carsharing, der E-Mobilität, Pflegedienste nah am Bedarf, aber überlastet und viele Menschen, die aktiv werden möchten …
In unserer Vorstellung kommen sie jetzt möglichst schnell zueinander, um eine Grundversorgung von Betroffenen sicherzustellen. Wir sind bereits proaktiv unterwegs und sprechen Sie an. Wir freuen uns auf offene Herzen, Ohren, Gespräche, Unterstützung, auf unerwartete Anregung bzw. Kooperationsangebote.

Seid Mutmacher!

Viele Unternehmen erleben wir derzeit in einer – vorrübergehenden – Schockstarre.
Wir nehmen uns da nicht aus, aber wir spüren: Wir müssen einen Weg herausfinden.
Das ist auch Verantwortung – gegenüber Mitarbeitern, Kunden und Lieferanten.

Eine Haltung finden, die entlastet, hilft und auch Freude bereitet, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken lautet die Devise. Darum arbeiten wir auch weiterhin mit Hochdruck an der Mission „Kommunikation scharf an der Grenze“ und sind über die bekannten Telefonnummer und E-Adressen für Sie erreichbar.

Bleibt gesund – Euer Team Wandres